Dienstag, 22. April 2025

Tag 3 - Tag der Windes

Was soll ich sagen?
Heute gab es Wind satt.
Von vorne.
Zudem war die Etappe recht öde - wenn man überhaupt mal Nerv hatte, sich umzuschauen. Blöder Wind. Und dann auch noch teilweise an einer großen Straße entlang.
Valence war dann eine angenehme Überraschung: den innersten Stadtring auf der fast leeren Busspur fahren - cool! Ich hatte eine andere Durchfahrt geplant, weil auf YT jemand die Stadtdurchquerung als schrecklich beschrieb, aber das waren nun auch ältere Informationen. Lediglich hinter der Innenstadt, wenn es wieder runter zum Fluss geht, ist es kurz nicht so toll.
Wir beschließen, kurz vor Pont de l'Isere rechts anzubiegen auf einen Campingplatz. Auch der Weg zu diesem ist wieder schlecht ausgeschildert.

Sehr schöner Platz, 4 Sterne, ok Preis, ok Restaurant, prima Duschen 🚿
Der Wind ist weg, es bleibt ein blauer Himmel.
69 km
https://www.komoot.com/de-de/tour/2182497488

Montag, 21. April 2025

Tag 2 - Tag der Schmerzen bis Cruas

Wie eigentlich immer auf längeren Touren ist der 2. Tag der, am dem alles weh tut. Aber darüber kann man hinweg sehen, wenn alles andere stimmt. Was es tut. Bilderbuch-Wetter!
Prima ausgeschildert ist die ViaRhona hier. ABER - und auch das ist immer wieder so: an Stellen die völlig eindeutig sind stehen Schilder und dort, wo man sie wirklich bräuchte: Fehlanzeige.
Aber wir haben das richtige Näschen und verirren uns nicht.

Mittagspause an einem sehr schönen Platz mit Tisch und Aussicht und sogar Mülleimer.

Der Knaller aber ist das Abendessen auf dem Campingplatz: ganz sicher das beste Essen seit Jahren! Ungelogen.

Köchin ist die Betreiberin des CP. Als ich ihr sagte, dass ich niemals auf einem CP solch ein Menü erwartet hätte, lachte sie und sagte: 'Aber das ist kein CP, das ist ein großer Garten!'

71km
https://www.komoot.com/de-de/tour/2180416275

Sonntag, 20. April 2025

Auf geht's!

Peter ist gestern gut im strömenden regen angekommen. Also konnte es heute endlich losgehen so richtig so mit radfahren.
Es war wunderbar die ganze Zeit auf dem extra Radweg ohne Autos und das lauteste waren die Vögel die überall in den schon grün Bäumen gezwitschert haben.
Lichte Auwälder, Schafe auf den Deichen, weiße Wellen auf der Rhone- der Kopf dreht frei...
Das war alles genauso entspannend wie wir uns das ja auch wünschen.
In Caderousse haben wir in einer kleinen Bar was zu Mittag genascht. sehr leckere plat de crudites local und ein Croque Monsieur.

Weiter ging es an der Festung von Mornas vorbei und dann leider ein ganzes stück parallel zur A7, was natürlich nicht so der Bringer war.

Die meiste Zeit hatten wir Rückenwind und so flogen wir nach Pont St. Esprit über diese unendlich lange Brücke über die Rhone, heute bei super Seitenwind von links - da habe ich ganz schön kämpfen müssen mit dem Anhänger aber immerhin angekommen und auf einem Campingplatz außerhalb gelandet am Ufer der Ardeche, die hier in die Rhone mündet. Leider hat das Restaurant zu aber um die Ecke soll es eine Pizzeria geben und das werden wir gleich mal ausprobieren.

Der Platz ist recht einfach und es findet ein kleines Biker- Treffen statt.

65km
Laune: top
https://www.komoot.com/de-de/tour/2177860711

Freitag, 18. April 2025

Avignon

So, wir sind angekommen. Nach einer durchwachsenen Fahrt mit Regen und einem grossen Stau hinter Lyon sind wir um sieben in Avignon angekommen. Auf dem campingplatz hat man uns Croissants verkauft, obwohl der Laden eigentlich noch geschlossen war  sehr nettes Personal. Zelt aufgebaut und alles aus dem Auto rausgeräumt, damit Peter möglichst schnell wieder nach Hause kommt, nur um dann mit dem Zug wieder nach Avignon zu reisen. Leider ist der Fahrradtransport mit dem Zug immer noch schwer bis gar nicht machbar.

Ich habe das Zelt eingeräumt und den Anhänger zusammengebaut, jetzt lese ich ein bisschen und dann werde ich mal sehen was es für mich hier so zu Essen gibt. Sehr entspannter Tag: die Sonne scheint, alles bestens. Inklusive netter Nachbarn die mich direkt auf einen Café eingeladen haben.  besser gehts nicht. Freue mich auf die Reise!

Montag, 24. März 2025

Das Gespann...

...Hat die 32km Probefahrt inkl. Gepäck wie erwartet bestens gemeistert. Spurtreu, laufruhig und das Rad selbst ist so viel weniger schwabbelig als mit Packtaschen!Ist ja schon seit längerem mein Einkaufs- Anhänger - jetzt kann er sich endlich auf Reisen bewähren.

Freitag, 14. März 2025

Noch 1 Monat - das Fieber steigt

Wir freuen uns schon sehr auf die kommende Radreise von Avignon nach Hause! Diesmal mit Anhänger und am WE wird mal probegepackt.

Sonntag, 1. März 2020

Radtour 2020 - noch 3 Monate warten!!!

Dieses Mal bleiben wir wieder in Deutschland.
Schon am Ende unserer Donauradweg-Tour in Passau hatten wir den Gendanken, den Inn-Radweg zu fahren. Das wird nun wahr werden.

Wir wollen von Passau den Inn-Radweg nehmen und dann über Reutte zum Rhein hinüber. (
https://www.komoot.de/tour/112963067#oa#)

Nach wie vor finden wir unser sehr leichtes Zelt (Quickhiker UL 3) toll, aber leider hat es das Problem, dass bei Peter das Fußende des Schlafsacks nass wird, weil das Innenzelt ein wenig zu kurz ist und zu flach ansteigt. Ich müsste am Fußende noch einen weiteren Hack installieren, um mehr Abstand zu erzeugen.
Ich hatte ja bereits das Problem mit dem Aussenzelt behoben, welches am Fußende in der Mitte keine Leine hat und daher zu sehr durchhing => nasses Innenzelt. Decathlon hat das in der neuen Variante behoben.

Deswegen überlege ich aktuell allen Ernstes, wieder das schwerere, größer packende Vango Spectre 300 mitzunehmen. Luxusprobleme!  👍
ausserdem hat das Vango 2 Ausgänge. Das ist beim Quickhiker auch total dämlich: früher waren die Innenzelt-Eingänge am Boden fest. Man konnte sie links oder rechts öffnen. Nun ist es dort so, dass die Tür an der einen SEITE fest ist. Man muss nun immer die ganze Tür aufzippen, sie fällt dem anderen ins Gesicht -  war macht sowas? Habe nun gesehen, dass das wohl der neue Trend ist, denn auch andere (teure) Hersteller folgen dieser Schnapsidee.

Da ich mittlerweile kein 2.5kg Kettenschloss mehr habe, sondern ein 1.6 kg Bügelschloss, würde das im Gesamtgewicht sogar eine Null-Nummer werden. Wenn Peter dann auch ein leichteres Schloss nähme, würde es sogar NOCH leichter werden.

Koch- und Kaffeuntensilien bleiben auch daheim. Nur die Faltbecher kommen mit. Wir fahren ja nicht auf dem Pamir-Highway :) Lediglich Not-Brot & Not-Wurst für 1x kommen mit, falls man wirklich mal aus irgendeinem Grunde abends im Nichts stranden sollte. Sowas ist uns aber bisher auf unseren Touren erst ein einziges Mal passiert, ist also ziemlich unwahrscheinlich.
Dazu etwas Studentenfutter oder Riegel - das kann nicht schaden.

Auch will ich versuchen, nur einen kleinen Rucksack für die Wasserblase zu verwenden.

Reduce to the max, immer weiter:
Der aufrollbare Kulturbeutel bleibt daheim, ein 1-Liter Beutel  genügt für die Toilettenartikel, habe ich festgestellt. Das reduziert das Volumen um 50%:

Wobei bei den Klamotten nicht mehr viel rauszuholen ist. Die Unterwäsche & T-Shirt wird ja schon durchrotiert und abends immer gewaschen (4 Sätze; 3 sind bei Regenwetter zu wenig, da es dann schlechter trocknet - das haben uns die letzten beiden Touren gelehrt)

Oh, ich habe Sooooooooooo Reisefieber!